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Was ist das?

Gender Mainstreaming("Geschlechtsrollenausgleich", "integrierte Geschlechtergleichstellung") wird von der Europäischen Union als „Einbindung der Chancengleichheit in sämtliche politische Konzepte und Maßnahmen der Gemeinschaft“ definiert

Gender Mainstreaming bedeutet bei allen gesellschaftlichen Planungen die verschiedenen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.

GMK = Gender Mainstreaming Konzept (Definition links)

Kielhornschule im Gender Mainstream

Zusammenarbeit mit den Eltern

  • Elternpflegschaftsvorsitzende (Mann & Frau)
  • Lehrerinnen und Lehrer sind gleichberechtigt und werden den Eltern auch so präsentiert.
  • Mütter UND Väter werden von der Schule angesprochen

Berufs- und Lebensplanung

  • Ermöglichen einer individuellen Lebensplanung unabhängig von traditionellen Rollenvorstellungen
  • Mädchen stärken im Beschreiten eines individuellen Lebensweges
  • Girls’ Day / Boys’ Day (Schnuppertag in geschlechterfernen Berufsfeldern)

Akzeptanz von “Gender Mainstream” im Kollegium

  • Erziehung ist Sache beider Geschlechter (beide Geschlechter gleichmäßig in den Stufen verteilt)
  • Frauen- und männerspezifische Anliegen sind gleichwertig
  • Bei der Verteilung der FachlehrerInnen wird auf die Geschlechterebene geachtet

Aufbrechen der geschlechterspezifischen Fächerwahl

  • Sportangebote für Mädchen (z.B. Mädchenfußball) und Jungen (d.h. Sport zeitweise getrennt)
  • Phasenweise Trennung der Geschlechter (z.B. Physikunterricht)
  • Lehrer im Hauswirtschaftsunterricht / Lehrerinnen im Technischen Werken

Geschlechterbewusstes schulinternes Curriculum

  • Frauen als Vorbilder
  • es gibt starke Mädchen und starke Jungen (z.B. Wahl der Lektüren)
  • Würdigung kultureller und politischer Leistungen von Frauen
  • Aufbrechen der Naturwissenschaften/Informatik als männlicher Domäne
  • Mädchenfest
  • Klassenfahrten werden von Lehrerinnen und Lehrern begleitet

Geschlechtergerechte Unterrichtsmethoden

  • Frontaler Unterricht fördert üblicherweise Jungen.

Gewaltprävention unter dem Geschlechteraspekt

  • Verschiedene Angebote für Männer und Frauen
  • Realistische Auseinandersetzungen mit der traditionellen Männerrolle
  • Bewusstmachen der sexistischen Anteile in der Gewalt (verbale Gewalt richtet sich vornehmlich gegen Frauen)
  • Positive Rollenbilder durch Kollegen bieten

Aufbrechen von Geschlechterstereotypen im Unterricht

  • KlassensprecherInnenwahl und SchulsprecherInnenwahl
  • Zusammensetzung in der Klasse / arbeitsfähige Teams statt Ruhepuffer in der Sitzordnung
  • Geschlechtergerechte Sprache

 

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  1. Zusammenarbeit mit den Eltern
  2. Berufs- und Lebensplanung
  3. Akzeptanz von “Gender Mainstream” im Kollegium
  4. Aufbrechen der geschlechterspezifischen Fächerwahl
  5. Geschlechterbewusstes schulinternes Curriculum
  6. Geschlechtergerechte Unterrichtsmethoden
  7. Gewaltprävention unter dem Geschlechteraspekt
  8. Aufbrechen von Geschlechterstereotypen im Unterriccht
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